Unser Energie-Projekt

vom Öl zur Wärmepumpe – hier sind unsere Erfahrungen

Anzeige

Wir wollen weg vom Öl! Mit der Firma KNX-Concept rüsten wir unser Haus um, hin zu einer Photovoltaik-Anlage und einer Wärmepumpe. Begleite uns dabei, hier sind unsere Erfahrungen:

Projekt: Altes Haus mit neuer Energie 

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) hat uns – genau wie viele andere Hausbesitzer in Kiel – ordentlich beschäftigt. Auch wenn neue Novellierungen die Regeln immer wieder verändern könnten: Das Thema bleibt auf dem Tisch. Ob die Beimengung von Biokraftstoffen am Ende eine Lösung ist, sei dahingestellt und soll hier gar nicht die Hauptrolle spielen. Viel wichtiger ist der Fakt, dass fossile Ressourcen endlich sind. Am Ende ist der gesetzliche Druck ohnehin nur die eine Seite der Medaille – die wirtschaftliche Vernunft wiegt oft schwerer, da die extrem schwankenden und langfristig steigenden Öl- und Gaspreise jede Kalkulation zur Wette machen. Wir haben uns deshalb für den Umstieg auf die Wärmepumpe entschieden.

umfassende Beratung von der Firma KNX-Concept

Alt genug um uns mit dem Thema zu beschäftigen sind wir und vor allem unser Haus ist es. Das ist nämlich so alt wie der Hausherr. So entspricht der heutige Zustand dem Standard von gestern (oder auch vorgestern).

die KNX-Experten nehmen unsere alte Öl-Heizung ins Visier

Aber wann ist der „richtige“ Zeitpunkt, sich der Frage anzunehmen, wie man seine vier Wände und die Dusche in Zukunft warm bekommen möchte? Stellen wir uns dieser Frage oder überlassen wir es der nächsten Generation/dem nächsten Eigentümer, sich mit diesem Thema zu befassen und dem Energieverbrauch des Hauses ganzheitlich anzunehmen? Ist der Werterhalt des Hauses ein Aspekt, der dabei eine Rolle spielen sollte? Was überhaupt mit den derzeitigen und zukünftigen Kosten für Heizung, Warmwasser, Strom?

Fragen über Fragen

Wäre es überhaupt möglich ein Jahrzehnte altes Haus ohne Komplettsanierung (energie-)fit für die nächsten Jahrzehnte zu bekommen? Denn schließlich wohnen wir ja hier und haben nicht vor für eine Zeit X auszuziehen und uns eine andere Bleibe suchen zu müssen. Welche Voraussetzungen muss so ein – und diesem Falle unser – Haus haben? Stichwort: Keine Fußbodenheizung, teilweise recht hohe Decken, keine Hausdämmung vorhanden…?

Altes Haus, ungünstige Voraussetzungen?

Welche Möglichkeiten gäbe es denn? Wann würde es sich lohnen, wann amortisieren? Wer kann uns zu welchen Aspekten beraten? Gibt es eigentlich eine Förderung? Mit welchen Kosten müssen wir rechnen?

Kay erläutert uns, wie die Wärme ins Haus kommt

Wir haben uns weg von „wird wohl nicht“ – Annahmen, hin zu „Könnt Ihr uns da mal beraten?“ entwickelt. Eins sei gesagt: Das war kein Schritt in wenigen Tagen! Doch das war auch schon die größte Hürde. Die zweitgrößte Hürde war: Von wem? Und wie so oft fiel die Entscheidung aufgrund einer persönlichen Empfehlung. Ist ja schließlich so eine Sache: PV-Anlage und Wärmepumpe kann man eher nicht „mal ausprobieren“ und sich sonst beim nächsten Mal „umentscheiden“.

auch beim Ausfüllen der Förderanträge werden wir an die Hand genommen

Und weil wir weder sonderlich große „Energie“ (hach, welch Wortspiel!) noch sonderlich viel Zeit und Muße haben, uns mit dem Thema so eingehend zu befassen, dass wir uns alles Wissenswerte selbst hätten erlesen können oder wollen. Insofern waren wir um so erfreuter, dass es mit den Ökohelden von KNX Concept „Auskenner“ gibt, die alle relevanten Bereiche bedienen und somit aufeinander abgestimmt beraten können. Alles aus einer Hand ist – für uns – genau das Ding und eine wahnsinnig große Erleichterung.

Der erste logische Schritt: Bestandsaufnahme

Kay und Jack in der Beratung

Zur Bestandsaufnahme kam Kay zu uns, hat „alle möglichen“ Daten zum Haus erhoben. Natürlich nur diejenigen, die für spätere Berechnungen notwendig waren, bspw. Grundrissdaten für’s Haus, Himmelsausrichtung, Dachfläche, Nutzungsart der Räumlichkeiten, Betrachtung der Heizungs- und Tankanlage (Alter), Fenster- und Heizkörperzustand usw. Kay erklärte, welche Größenkombinationen für Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlage für unser Haus und unsere Bedürfnisse sinnvoll sein würden.

Heizlastberechnung

Die Erhebungen mündeten dann zunächst in die Heizlastberechnung, die letztlich offenlegt, wie viel (Heiz-) Energie jeder einzelne Raum benötigt. Dies ist die Grundlage für jede fundierte Planung.

unser Haus in der Planungsansicht

Unsere Dachflächen wurden kurze Zeit später von Christian für den Photovoltaik-Check geprüft. Dazu gehörend auch Zähler- und Sicherungskasten in unserem Haus. Wir jedenfalls konnten uns (fast) nicht erklären, warum Christian schon beim Betreten des entsprechenden Raumes sein „vernichtendes“ Urteil über die vorhandenen und ziemlich in die Jahre gekommenen Bauteile gefällt hatte: Muss neu! Möglicherweise hatten wir es doch schon geahnt.

ein kritischer Blick auf unseren veralteten Sicherungskasten

Ähm und was ist eigentlich mit der Frage, wie wir die später auf dem Dach durch Solarstromanlage entstehende Energie am besten ins Haus bekommen? Die hat Christian bei genauerer Betrachtung der hiesigen Voraussetzungen gleich zufriedenstellend beantworten können: Der von der bisherigen Öl-Heizung freiwerdende Zug (im Schornstein) wird gleich einer neuen Nutzung zugeführt und die Stromleitungen der PV-Anlage durch diesen ins Haus gebracht: Wenn das nicht effizient und nachhaltig (und kostensparend!) ist!!

Dachfläche und freiwerdender Schornstein-Zug

Planung

Mit der Planung wurde es dann beim zweiten Besuch von Kay konkret. Beim Gang durch alle Räume wurden die Heizkörper geprüft. Eine Erleichterung hinsichtlich des Begehungsergebnisses: Nicht das gesamte muss aufgestemmt werden! Nur einzelne Heizkörper werden gegen größere Modelle getauscht, damit die Wärmepumpe mit niedrigeren Temperaturen effizient arbeiten kann. Außerdem haben wir den Standort für das Außengerät ausgewählt: Die (Leitungs-) Wege bleiben kurz und die geringstmögliche Geräuschbelästigung plus optische Einschränkung wurden ausgewählt. 

Standortwahl für die Wärmpepumpe

Wie geht es weiter?

Die Planung ist abgeschlossen, der Antrag und die Weichen sind gestellt. Die anfängliches Skepsis ist einer Vorfreude und einem gewissen Unglauben gewichen, weil wir jetzt schwarz auf weiß haben, dass es funktioniert und dass wir bereits in etwa einem bis anderthalb Monaten energetisch ganz anders aufgestellt sein werden! 

Der eigentliche Einbau bzw. Aufbau der PV-Anlage kommt zuerst. Im Anschluss folgen Dinge wie Demontage der alten Öl-Tanks 8.000 Liter Fassungsvermögen, weiter die Demontage der alten Ölheizung, das Fundamentgießen für das Außenmodul, usw.

Wir sind gespannt, wie sich das Haus verändert und wie reibungslos der Umstieg von der alten Technik auf das neue System läuft. Wir halten euch hier auf dem Laufenden.

Stay tuned.

So gelangst du zu den Ökohelden

KNX Concept
Am Lübschen Tor 1
24106 Plön
Tel. 04522-8080160
Website

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen